Hersteller Hewlett-Packard gab heute bekannt, dass man in das Gaming-Universum eintreten möchte. HP plant den Aufbau einer eigenen Abteilung, die sich auf den PC-Games-Markt konzentriert. Im Zuge dieser Neuorientierung hat der Computerkonzern den kanadischen PC-Hersteller Voodoo übernommen, der auf High-End-Systeme für Gamer spezialisiert ist. Finanzielle Einzelheiten des Deals wurden bislang nicht veröffentlicht. Wie viel Umsatz sich HP nun von der neuen Gaming-Sparte erhofft, wolle das Unternehmen nicht kommentieren.
HP hat die Entwicklungen auf dem Games-Markt schon seit einiger Zeit interessiert mitverfolgt und will seinen Auftritt in diesem Segment nun deutlich stärken. "HP ist kontinuierlich dabei, seine Position im Consumer-Bereich auszubauen. Der Games-Markt ist ein interessanter für uns und es wird künftig sicherlich noch mehr Innovationen geben", so HP.
Voodoo hat seinen Sitz in Calgary und soll auch weiterhin dort bleiben. Der PC-Produzent beschäftigt rund 30 Mitarbeiter, die weiterhin für das Unternehmen arbeiten werden. Ein Voodoo-Rechner kostet derzeit im Durchschnitt 5.000 Dollar. Konkrete Geschäftszahlen gibt der PC-Hersteller allerdings nicht öffentlich bekannt. Glaubt man den Schätzungen der Analysten, dann liegt der Jahresumsatz von Voodoo bei rund 115 Mio. Dollar. Mit der Akquisition des kanadischen Unternehmens kann HP nun in den Konkurrenzkampf mit Wettbewerber Dell treten. Der Konzern hatte erst im vergangenen März den PC-Gaming-Spezialisten Alienware aufgekauft.
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