Der Suchdienst Google hat den führenden Programmierer des Firefox-Browsers, Ben Goodger, engagiert. Der Jobwechsel wurde durch einen Blog Goodgers bekannt, berichtet das Branchenportal Cnet. Das Engagement Goodgers nährt Gerüchte, wonach Google die Entwicklung eines eigenen Browsers plant.
Der Firefox-Browser der Mozilla-Foundation hat in den vergangenen Monaten dem alles dominierenden Internet Explorer Microsofts sukzessive Marktanteile weggeschnappt. Goodger selbst war nach eigenen Angaben seit dem Release von Firefox 1.0 mit Arbeiten an den Nachfolgeversionen 1.1, 1.5 und 2.0 beschäftigt. Obwohl er nicht mehr länger bei der Mozilla Foundation beschäftigt sei, bleibt "meine Rolle bei Firefox und Mozilla im Wesentlichen unverändert", schreibt Goodger.
Branchenbeobachter sehen das Engagement Goodgers durch Google nur als ein Indiz dafür, dass der Suchdienst in den Browser-Markt einsteigen will. Ein weiteres Indiz dafür sei, dass sich das kalifornische Unternehmen die Adresse gbrowser.com gesichert habe. Schließlich habe Google einige weitere Programmierer angeworben und ein Mozilla-Meeting gesponsert.
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