Mit der seit Anfang des Jahres erhältlichen SSD 730 Familie adressiert Intel gleich mehrere Anwendungsfelder und möchte unter anderem professionellen Anwendern einen guten Mix aus Performance und Zuverlässigkeit bieten. Dazu setzt man bei dieser SSD-Serie auf die aus dem Enterprise-Sektor bekannte S3500, die vor allem im Bereich Langlebigkeit und Zuverlässigkeit Maßstäbe setzt. Dies spiegelt sich entsprechend in der Garantiedauer nieder, die mit fünf Jahren im Desktop-Segment durchaus üppig ist. Die mit 240 oder 480 GB erhältliche SSD 730 ist mit einem Intel-eigenen Controller ausgestattet und setzt auf modernen 20 nm MLC-NAND-Flash, der ebenso aus eigenen Produktionshallen stammt. Was die 730er Laufwerke sonst noch zu bieten haben und wie sich im Vergleich mit der namhaften Konkurrenz im High-End-Bereich schlagen können, klären wir in unserem ausführlichen Praxistest der Intel SSD 730 mit 480 GB. Außerdem werfen wir auch einen Blick auf das besonders performante RAID0-Gespann, bestehend aus zwei 480 GB Drives. Intel gibt für eine solche Konfiguration Transferraten von über 1.000 MB/sec an, was wir auf den folgenden Seiten überprüfen werden. Wie immer wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Intel für die Bereitstellung der Testmuster bedanken.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
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