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AVGS Ice Hole Fan-Adapter getestet
[1] Vorwort / Lieferumfang / Testsystem
[2] Einbau / Konfiguration
[3] Testergebnis / Fazit
Erschienen: 23.03.2002, Autor: Michael Mense
Vorwort
Der Icehole Fanadpater von AVGS ein Adapter, mit dem man einen 80mm Lüfter auf einen Kühlkörper montieren kann, der normalerweise nur für 60mm Lüfter geeignet ist. Hinter diesem Prinzip steht ein Gedanke, der einleuchtend ist. So muss sich ein 60mm Lüfter viel schneller drehen als ein 80mm Lüfter um die gleiche Menge an Luft zu fördern. Diese schnellere Drehbewegung erzeugt natürlich einen viel höheren Lärmpegel, der je nach verwendetem Kühlkörper, zu einem unangenehmen Pfeifton in Kombination mit einer starken Vibration ausarten kann. Bestes Beispiel hierfür sind die Kühler, die mit dem Delta Black Label-Lüfter bestückt sind. Ihre Lautstärke beträgt in den meisten Fällen in etwa 46 Dezibel (db)! Um diesen Nervenzehrenden Lärm ein Ende zu bereiten gibt es Fanadapter wie den Icehole. Da ich selber die Nase voll von meinem lauten Lüfter hatte, entschloss ich mich das Ice Hole einmal genauer unter die Lupe zu nehmen...
Lieferumfang
Mit dem Ice Hole kommt ein 6 Teiliger Schraubensatz mit verschiedenen Gewindearten und Längen, wobei jeder Schraubensatz immer 4 Schrauben beinhaltet. Weiterhin gibt es 4 kleine, schwarze Gummiringe deren Funktion in der Einbauanleitung genauer beschrieben wird. Dazu gibt es ein Stromkabel um den Icehole an das Mainboard anzuschliessen und eines um den Strom direkt von dem Netzteil zu beziehen. Auch eine in Englisch verfasste Einbau- und Bedienungsanleitung liegt mit in dem schwarzen Karton.
Technische Daten / Ausstattung
Der Ice Hole Adpater ist anders als zum Beispiel der Swiftkill-Fanadapter nur 15mm und komplett aus Kristallacrylglas gefertigt. Dieses Material ist durchsichtig wie Glas und ziemlich kratzfest. Allerdings ist es leider sehr Spröde - Aber mehr dazu später. Wenden wir uns erstmal dem zu, was den Ice Hole so besonders macht. Da wäre zu erst das auffälligste Extra, die integrierten LEDs. Im Adaper sind LEDs in den Farben Grün, blau und rot integriert, die man per DIP-Schalter einzelnd ein- und ausschalten kann. So kann man sein PC-Gehäuse in 9 verschiedenen Kombinationen zusätzlich beleuchten. Zum ausleuchten eines ganzen Gehäuses sind die kleinen LEDs aber nicht stark genug. Die zweite besonderheit ist eine ebenfalls im Adapter integrierte Lüftersteuerung. Falls man den 80mm Lüfter vom Ice Hole aus mit Strom versorgt kann man mit ihr die Drehgeschwindigkeit des Lüfters in 3 Stufen regulieren. Genaueres dazu später in der Einbauanleitung.
Testaufbau
Als Testkühlkörper habe ich mir den Dynatron DC1206BM-O ausgesucht, der mit 120 Microfins und einer sehr guten Kühlleistung zu einem relativ günstigen Preis die ideale Testbasis darstellt. Den Serienmässigen 60mm Delta "Black Label" Lüfter habe ich durch einen handelsüblichen 80mm YS-Tech Lüfter ersetzt, welcher eine Förderleistung von 35cfm besitzt. Da sich der Ice Hole Adapter hauptsächlich an die Overclocker-Gemeinde richtet, habe ich ihn auf einer übertackteten CPU getestet. Um die idle-Temperatur zu ermitteln, startete ich den Rechner und blieb 30 Minuten im hochgefahrenen Betriebssystem ohne den Rechner zu benutzen . Für die Ermittlung der Fulload-Temperatur liess ich den beliebten Benchmark 3dmark2001se 30 minuten lang durchlaufen. Hier nochmal der Testaufbau im Überblick:
AMD Duron 800 @ 1000 ( 9,5*105 und 1.825volt)
Abit KT7
Dynatron DC1206BM-O Kühlkörper
80mm YS-Tech Lüfter
60mm Delta "Black Label"
256MB PC133-SDRAM
Geforce 2MX
Server-Gehäuse CS601 ohne Gehäuselüfter
Codegen 300Watt Netzteil
Arktic Silver Wärmeleitpaste
[1] Vorwort / Lieferumfang / Testsystem
[2] Einbau / Konfiguration
[3] Testergebnis / Fazit
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